Marsch auf Wien

Das Leben einfangen: Prüfende Blicke
PARADE

Marsch auf Wien

Die "" am 14. Mai 1933 in Wien wurde von einem paramilitärischen Verband abgehalten, der sich aus regionalen "Heimwehren" zusammensetzte und seit 1931 "Österreichischer Heimatschutz" nannte.  Die Monarchie der Habsburger war am Ende des Ersten Weltkriegs zerfallen und die neue Republik (Deutsch-)Österreich noch ein fraglicher Staat. "Man hatte ja von der Rätediktatur in Ungarn und Bayern gehört", erzählte rückblickend ein Heimwehrmann der ersten Stunde, "und hat ja nicht gewußt, wie das einmal gehen wird, und hat sich auf alle Fälle vorbereitet." 

1923 vereinigten sich die westlichen Landesverbände zum sogenannten "Alpenklub" und wählten den Tiroler Landtagsabgeordneten Richard Steidle zum Vorsitzenden. Vier Jahre später wurde Steidle auch zum ersten "Bundesführer" der österreichischen Heimwehren ernannt. 

Diese föderale Struktur spiegelte sich bei der "Türkenbefreiungsfeier" wider, zu der Heimwehrleute aus ganz Österreich in Sonderzügen anreisten.  Einige Formationen trugen ihre regionalen Trachten, viele folgten aber den von der Bundesführung herausgegebenen Weisungen für die Kundgebung und zogen die grüne Windjacke an, die seit 1927 – gemeinsam mit dem Tirolerhut samt Spielhahnfeder – als Uniform der Heimwehren diente. 

Was für die Heimatschützer eine bodenständige Haltung ausdrückte, zeigte für die politischen GegnerInnen, namentlich die Sozialdemokratie, wie provinziell und rückständig die "Hahnenschwänzler" waren. 
Die "Türkenbefreiungsfeier" sollte wie der Heimatschutz insgesamt einen militärischen Charakter haben.  Die einfachen Teilnehmer des Aufmarsches waren allerdings unbewaffnet, und von einer professionellen Kampfausbildung konnte nicht die Rede sein. Waren die ersten Heimwehren von ehemaligen Soldaten gegründet worden, die sich mit Waffen aus Armeebeständen ausgerüstet hatten, so blieb die militärische Ausbildung späterer, jüngerer Mitglieder großteils oberflächlich. Es handelte sich um einen Verband von Freiwilligen, das heißt, die Männer konnten an den Versammlungen und Übungen teilnehmen, mussten aber nicht. 

versuchte, die Militarisierung des Heimatschutzes voranzutreiben, indem er in seiner Heimat, dem oberösterreichischen Mühlviertel, vorbildliche Heimwehrtruppen aufstellte. Mit dem Vermögen, das er nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1927 geerbt hatte, rüstete Starhemberg einige "Jägerbataillone" aus und marschierte mit seinen Männern publikumswirksam in den Städten auf. Politisch gesehen, rentierten sich die Investitionen, immerhin wurde er 1930 zum Bundesführer der österreichischen Heimwehren ernannt.  Allerdings hatte sich Starhemberg dabei so schwer verschuldet, dass er vorübergehend von seinen Funktionen zurücktreten musste. Ab 1932 kamen finanzielle Mittel von , der die Heimwehren schon 1927/28 mit Geld und Waffen unterstützt hatte.  Der italienische Ministerpräsident war es auch, der für die "Türkenbefreiungsfeier" am 14. Mai 1933 aufkam, die als Marsch auf das "" inszeniert werden sollte. 

Während in der Presse des Heimatschutzes von mehr als 40.000 Männern die Rede war, die sich an der Kundgebung beteiligt hätten, wurde die Teilnehmerzahl in den gegnerischen Zeitungen auf weniger als 20.000 geschätzt. 

Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine militärische Veranstaltung handelte, 1933 aber nur rund 35.000 Personen den bewaffneten Formationen des Österreichischen Heimatschutzes angehörten, 
scheint die Zahl von 40.000 tatsächlich zu hoch gegriffen. Die Fotografien und Filme des Aufmarsches bestätigen jedoch eine massenhafte Teilnahme, die wohl über die Erwartungen der Bundesführung wie der politischen GegnerInnen hinausging.  Als thematischen Rahmen hatte Starhemberg, angeregt durch seine aristokratische Familiengeschichte, die Befreiung Wiens von der "Türkenbelagerung" im Jahr 1683 gewählt, die sich freilich erst Mitte September 1933 zum 250. Mal jährte.  In den gehaltenen Reden wurden ohnehin die aktuellen Fronten hervorgehoben, einerseits gegenüber dem Nationalsozialismus, der Österreichs Souveränität bedrohte, vor allem jedoch gegenüber der Sozialdemokratie und der liberalen Weltanschauung insgesamt. 

Diese Positionierung entsprach den ideologischen Forderungen Mussolinis an die Politik des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß, dessen Kabinett seit Anfang März 1933 mittels Notverordnungen regierte.  So wurde bereits am 24. März über die Arbeiter-Zeitung, das sozialdemokratische Zentralorgan, die Vorzensur verhängt und eine Woche später der Republikanische Schutzbund aufgelöst, das sozialdemokratische Pendant zu den Heimwehren. 

Das Aufmarschverbot, das den traditionellen Umzug der Wiener Sozialdemokratie zum 1. Mai untersagt hatte,  wurde für die "Türkenbefreiungsfeier" mit der Begründung aufgehoben, dass es sich um eine besonders patriotische Veranstaltung handle. 
Im Gegensatz zu Mussolinis "Marsch auf Rom" von 1922 ging es also nicht um die Macht im Staat, die längst in den Händen der konservativen, zunehmend autoritären Parteien lag, sondern um einen "Entsatz von Wien", um die Befreiung der Hauptstadt von Eindringlingen, die hier eine sozialistische Modellregion aufzubauen versuchten. Ein Bauer aus Niederösterreich, der an der "Türkenbefreiungsfeier" teilgenommen hatte, notierte in seiner Chronik:

Der Kampf gegen die "Roten", die seit dem Ende der Monarchie auf eine proletarische Revolution hinarbeiten und das Wiener Rathaus besetzen würden, war von Anfang an eine Triebfeder der österreichischen Heimwehren. Als angeblicher Beleg für diese Gefahren diente eine Passage aus dem 1926 in Linz beschlossenen Programm der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs, das sich klar zur demokratischen Regierungsform bekannte, es im Fall einer bürgerlichen "Gegenrevolution" aber nicht ausschloss, "den Widerstand der Bourgeoisie mit den Mitteln der Diktatur zu brechen". 

Der vermeintlich drohenden "Diktatur des Proletariats" setzten die Heimwehren ein Gelöbnis entgegen, das im Mai 1930 bei einer Führertagung im niederösterreichischen Korneuburg verkündet wurde.  Der sogenannte "Korneuburger Eid" verwarf den "westlichen demokratischen Parlamentarismus" und forderte den Aufbau eines autoritär geführten Ständestaates, was allgemein als Bekenntnis zum Faschismus verstanden wurde. 

Der Heimatschutz war mit seiner politischen Partei, dem Heimatblock, in der im Mai 1932 gebildeten Bundesregierung von Engelbert Dollfuß vertreten. Neben Guido Jakoncig, der von Anbeginn als Handelsminister fungierte, wurde der Wiener Heimwehrführer Emil Fey im Herbst 1932 zum Staatssekretär für öffentliche Sicherheit und am 10. Mai 1933, also vier Tage vor der "Türkenbefreiungsfeier", zum Sicherheitsminister ernannt. Die Christlichsoziale Partei des Bundeskanzlers war ebenso konservativ und zunehmend autoritär ausgerichtet wie der bäuerliche Landbund, der dritte Koalitionspartner, aber der Heimatblock bzw. Heimatschutz sprach sich offen für den (Austro-)Faschismus aus.  "Weg mit dem Parlament – die Diktatur muß her!", forderte Bundesführer Starhemberg am 20. Februar 1933 bei einer Rede im Wiener Konzerthaus und behauptete, "daß nur die Ideen des Fascismus imstande sind, die Welt zu retten." 

Die Möglichkeit zu diesem politischen Umbruch eröffnete sich bereits Anfang des folgenden Monats, als die Bundesregierung den Rücktritt der Nationalratspräsidenten nutzte, um Grundrechte wie die Presse- und Versammlungsfreiheit mittels Notverordnungen abzuschaffen. 

Unterstützt von Mussolini, schlug Starhemberg dem Bundeskanzler im April 1933 vor, eine "Türkenbefreiungsfeier" im Schlosspark von Schönbrunn mit anschließender Parade in die Wiener Innenstadt abzuhalten, und zwar als öffentliches Bekenntnis zu dem, was er als "Austrofaschismus" und Dollfuß als "Ständestaat" bezeichnete. 

Inhaltlich entsprachen die Reden, die Fey, Starhemberg und Dollfuß dann am 14. Mai hielten, durchaus den politischen Forderungen, die die Heimwehrführer 1930 in Korneuburg aufgestellt hatte. Der Kanzler verurteilte die "Parlamentsmaschine", kündigte einen "Ständestaat" und eine "Vaterländische Front" an, die bereits eine Woche später als Einheitspartei gegründet wurde, und schwor Starhemberg auf der gartenseitigen Terrasse des Schlossgebäudes "Treue um Treue",  vor den Augen und Ohren der tausenden Heimwehrleute, die zur Kundgebung angereist waren, sowie den und der anwesenden Journalisten. 
Nicht von ungefähr betonte der Heimatschutz in der Folge, dass der Korneuburger Eid mit der "Türkenbefreiungsfeier" vom 14. Mai 1933 zum österreichischen Staatsprogramm geworden war.

Der offizielle Teil der Kundgebung begann um 9:45 Uhr, als Dollfuß, Starhemberg und Fey unter den Klängen der salutierend die Front der im aufgestellten Truppen abschritten. 

Der Bundeskanzler und die Heimwehrführer richteten den Blick pro forma auf die vorderste Reihe, die mit Stahlhelmen ausgestattete Sturmkompanie.  Historisch gesehen, beruhte diese Besichtigung allerdings auf den gründlichen "Musterungen" der Heerhaufen, wie sie in Europa seit dem 15. Jahrhundert üblich waren. 
Nur jene Söldner, die in einem guten Zustand waren, wurden in die Musterlisten eingetragen. Ludwig XIV. erweiterte diese militärische Prüfung im 17. Jahrhundert, indem er seine Garde ab 1666 zur "Revue" antreten ließ.  Das heißt, dass die Soldaten nicht nur vor dem französischen König stillstehen, sondern sich auch mit dem Gewehr bewegen, also "manövrieren" mussten. 

In einem österreichischen "Exercitium mit dem Feuergewehr" aus der Zeit um 1700 sind 56 Handgriffe und Bewegungen aufgelistet, von "1. Gewöhr hoch" über "10. Gebt Feuer" und "38. Bajonnet in Lauf" bis "56. Schultert euer Gewöhr", und für die "Evolutionen", sprich Truppenmanöver, waren weitere hundert Kommandos vorgesehen. 

Im Lauf des 18. Jahrhunderts entwickelte sich vor allem in Preußen ein regelrechtes "Kriegstheater", bei dem die Truppen abwechselnd in verschiedenen geometrischen Formen arrangiert wurden. 
Abgesehen von der barocken Ästhetik, ging es beim Exerzieren um die Einübung militärischer Grundtugenden, nämlich die hierarchische Einordnung und die körperliche Disziplinierung. Dass der Drill jedoch mehr als praktische Kriegsvorbereitung sein sollte, zeigt etwa das preußische Exerzier-Reglement von 1743, wo es heißt: "Das erste im Exerciren muß seyn, einen Kerl zu dressiren und ihm das Air von einem Soldaten beyzubringen, daß der Bauer herauskommt […]." 
Das Ziel war eine soldatische Haltung, die nicht nur den Körper, sondern auch die Moral formte. Der Soldat musste einerseits die Funktion in der Truppe selbst unter Lebensgefahr präzise erfüllen und anderseits in der zivilen Umgebung ein Beispiel der Anständigkeit geben.

spielte in der Entwicklung des Paradewesens eine zwiespältige Rolle. Zum einen steht er beispielhaft für die Militarisierung der höfischen Festkultur, wie sie ab dem späten 18. Jahrhundert in ganz Europa zu beobachten war. 

Er ließ sich als Kaiser der Franzosen in der Uniform abbilden und veranstaltete regelmäßig Revuen, bei denen er den Zustand und die Ausrüstung der Soldaten detailliert prüfte. 
An dieser Praxis hielt Napoleon auch fest, als er mit der französischen Armee im Jahr 1809 Wien besetzte und dort für mehrere Monate in Schönbrunn residierte.  Seine Paraden im Ehrenhof des Schlosses sind vor allem deshalb in Erinnerung geblieben, weil Friedrich Staps diese Gelegenheit am 12. Oktober 1809 zu einem – kläglich gescheiterten – Mordanschlag nutzte. 
Der deutsche Kaufmannslehrling versuchte, während der Truppenbesichtigung zum französischen Kaiser zu gelangen, um ihn mit einem Küchenmesser, das er im Überrock versteckt hatte, zu erstechen, wurde aber von Napoleons Adjutanten aufgehalten, festgenommen und vier Tage später erschossen.

Obwohl Napoleon also größten Wert auf traditionelle Musterungen und das Ausführen von Manövern legte, führten die französischen Revolutionstruppen zu einem Umbruch in der militärischen Ausbildung und Taktik. 

Es handelte sich, vereinfacht gesagt, nicht mehr um Söldner, die man disziplinieren musste, sondern um ein Volksheer, dessen Begeisterung geweckt und im vollen Terrain des Kampfes ausgenutzt werden sollte. In der Parade der Heimwehren, die nach der "Türkenbefreiungsfeier" im Schlosspark von Schönbrunn zum in die Innenstadt marschierten, kamen beide militärischen Traditionen zum Ausdruck.  Zwar rückten die Truppen "mit klingendem Spiel und fliegenden Fahnen" im Gleichschritt voran, wie es etwa das preußische Infanterie-Reglement von 1743 vorgeschrieben hatte. 
Während die Marschmusik den Takt vorgab, zeigten die Fahnen – im ursprünglichen Sinn des Ausspruchs – den Verlauf der Marschlinie an. Die Teilnehmer der Heimwehrparade waren aber keine professionellen Soldaten wie im österreichischen Bundesheer, das bis 1936 ein Berufsheer war, sondern Freiwillige aus dem ganzen Land, die aus innerer Überzeugung in die Hauptstadt marschierten. 

Der Verlauf der Parade vom Schönbrunner Ehrenhof über die Schlossallee, die Mariahilfer und Babenbergerstraße zum Ring stellte mehr als die praktische Möglichkeit dar, auf breiten Boulevards vom südwestlichen Stadtrand ins Zentrum zu schreiten.  Denn entlang dieser Strecke, deren Wege teilweise anders hießen, waren auch die habsburgischen Monarchen von ihrer Sommerresidenz zur Hofburg gefahren. 

Die Heimwehren marschierten zwar auf einer kaiserlichen Route, strahlten aber keine souveräne Macht aus, sondern verkörperten militärische Disziplin und regionale Volkstümlichkeit. Dieser Unterschied wird deutlich, wenn man die Parade im Rahmen der "Türkenbefreiungsfeier" mit dem Kaisereinzug in die Residenzstadt vergleicht, den Leopold I. nach seiner Krönung in Frankfurt von Schönbrunn aus gehalten haben soll.

Der damalige König von Böhmen und Ungarn war Ende Jänner 1658 mit 430 Personen und 2.000 Pferden von Prag nach Frankfurt am Main aufgebrochen, wo der Hofstaat am 19. März feierlich einzog.  Erst vier Monate später wurde der gerade 18-jährige Leopold zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt und schließlich am 1. August im Frankfurter Dom gekrönt. 

Die Rückreise führte über Nürnberg, München und Linz zum Schloss Schönbrunn, wo Leopold am 30. September bei seiner Schwiegermutter übernachtet haben soll. 
Von dort zog der Kaiser am 1. Oktober mit seinem Gefolge in Wien ein, wurde auf dem Getreidemarkt, am Ende der heutigen Mariahilfer Straße, von einer politischen Abordnung per Handkuss empfangen und ritt dann unter dem Donner der Geschütze zum Stubentor, dem östlichen Stadttor. Hier übergab der Bürgermeister dem Monarchen symbolhaft die Stadtschlüssel und machte den Weg zum Stephansdom frei, der unter einem Goldbrokathimmel über die Wollzeile führte. Im Dom wurde das christliche Loblied Te Deum laudamus gesungen, worauf alle Glocken der Stadt und abermals die Geschütze zu hören waren. Der Kaiser ritt in der Folge durch drei Triumphbögen, die man zu seiner Ehren errichtet hatte, über den Graben, wo aus den Brunnen Wein für das Volk floss, und über den Kohlmarkt zum heutigen Michaelerplatz. Als er zur Hofburg gelangte, wurden die Geschütze zum dritten Mal abgefeuert, womit der Kaisereinzug in die Residenzstadt beendet war. 

Zu Leopolds Rückkehr nach Wien am 1. Oktober 1658 gibt es einen Kupferstich, der typisch für die visuelle Repräsentation der fürstlichen Stadteinzüge im 17. und 18. Jahrhundert ist.  Waren solche Ereignisse zuvor in Bildserien illustriert worden, so kamen um 1600 Einzeldarstellungen auf, welche die Zugfolge vor dem Hintergrund der Stadt in einer Schlangenlinie abbildeten. 

Der soziale Rang der TeilnehmerInnen stieg, im konkreten Fall von der Zugspitze am Stubentor aus gesehen, kontinuierlich an, sodass der Galawagen des Kaisers erst am unteren Rand des Stichs erscheint. Beim feierlichen Stadteinzug trat der Monarch nicht als Kriegsherr auf, der seinen Truppen voranreitet, sondern als Stellvertreter Gottes auf Erden, dessen Ankunft (lat. adventus) eine lange Zugfolge vorbereiten und ankündigen musste, sodass dem Volk die Erhabenheit des Herrschers bewusst wurde. Der Kaiser war der Hauptdarsteller in diesem sinnlichen Schauspiel, weshalb es nicht ungewöhnlich ist, dass sich Leopold später im Theaterkostüm porträtieren ließ.  Das wäre im 19. Jahrhundert für Kaiser Franz Joseph, der auf offiziellen Porträts fast immer Militäruniform trägt, undenkbar gewesen. 

Der Österreichische Heimatschutz inszenierte im barocken Garten von Schönbrunn zwar eine theatrale "Türkenbefreiungsfeier", bei der die Redner die souveräne Position auf der Gartenterrasse des Schlossgebäudes einnahmen, dem zentralen Schnittpunkt der sternförmigen Anlage.  Anschließend stellten sich die Anführer, allen voran Ernst Rüdiger Starhemberg, aber selbst an die Spitze der Heimwehrtruppen und marschierten mit Stahlhelm und Ochsenziemer in Richtung Innenstadt.  Sie kamen nach ungefähr eineinhalb Stunden als Erste beim Schwarzenbergplatz an, bildeten dort ein Spalier und nahmen die restliche Parade ab. Die Heimwehrleute senkten beim Vorbeimarsch die Fahnen und richteten den Blick zu ihren Führern, die salutierend bestätigten, dass die Prüfung bestanden war. 

Ort
Schwarzenbergplatz
Moment
Defilee der Heimwehrtruppen
Raum
Anfang
Zeit
Ende
Mediationen




Den Verstand gebrauchen:
Souveräne Zeichen
Das Leben einfangen:
Prüfende Blicke
Die Stimme erheben:
Gelenkte Sendungen

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